Posts by Thomas Mohr

Die Zeit der Technikinszenierung und Selbstdarstellung ist vorbei

Jetzt ist nicht nur die große Zeit der Virologen, auch Gesellschaftskritiker, Philosophen und immer mehr Zukunftsforscher melden sich zu Wort und schwören uns auf die Megatrends der Zukunft ein: Home Office, Videokonferenzen, New Work, Augmented Reality, 3D-Drucker, Internet of Things, Smart Home Connectivity, Bots und Blockchain werden unser Leben bestimmen. Angereichert mit vielen schmückenden Buzzwords werden wir als Unternehmer und Führungskräfte aufgefordert, uns den Megatrends zu stellen und unsere Unternehmen auf die neuen Zeiten vorzubereiten. Wer als Unternehmen und große Marke Leuchtkraft entwickeln will, müsse ganz vorne bei der technischen Entwicklung dabei sein, so werden es uns die vielen selbsternannten Experten einbläuen.

Gestern war noch alles normal. Und heute ist alles anders.

Die jetzige Krise fordert uns alle heraus. Dabei befinden wir uns immer noch in friedlichen Zeiten und leben nach wie vor in einem der sichersten und wohlhabendsten Länder der Erde. Aber wir müssen derzeit gewohnte Routinen aufgeben und leben nicht mehr in der Gewissheit, dass alles wie immer genauso weitergeht. Die so noch nie erlebte Vollbremsung der Wirtschaft und eine damit völlig unkalkulierbare Zukunft fordert uns alle heraus.

Warum Sie für Ihre Positionierung immer die Bevölkerungsstatistik im Auge haben sollten

Der prozentuale Anteil der Rentner an der Bevölkerung wird sich von derzeit 20 auf 30 Prozent in den nächsten Jahren steigern. Schon jetzt besitzt die „Generation 50+“ die höchste Kaufkraft und bestimmt mehr oder weniger auch die politischen Entscheidungen im Lande. Jeder Gewerbetreibende muss für diese Zielgruppe passende Produkte und Dienstleistungen entwickeln und sein Angebot Richtung „Service aus einer Hand“ erweitern. Welche Schlüsse man für eine Branche mit dem Blick auf die Bevölkerungspyramide vollziehen kann, möchte ich am Beispiel des Immobilienmarktes im Folgenden behandeln.

Wie schaffe ich eine nachträgliche Einführung der DSGVO in meinem Unternehmen?

Laut einem Artikel der Wirtschaftswoche vom 17.06.2019 sind über die Hälfte der KMUs noch nicht mit der DSGVO vertraut. Man schätzt sogar, dass fast 70 Prozent der kleineren und mittleren Unternehmen nicht über eine vollständige Dokumentation verfügen und keine Nachweise von Mitarbeiterschulungen vorlegen können. Doch die ersten drakonischen Strafen wurden jetzt auch in Deutschland verhängt. So wurde im November 2019 gegen die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen ein Bußgeld von EUR 14,5 Mio verhängt, da sie Mieterdaten speichert, die keine Möglichkeit der Löschung vorsieht.

Was muss ich als Unternehmen und Webseitenbetreiber bei der Anwendung der neuen DSGVO beachten?

Grundsätzlich gilt, dass wir als Agentur, die auch Webseiten erstellt, keine rechtliche Beratung bieten können. Wir können aber unsere Kunden bei der Umsetzung einer korrekten Datenschutzerklärung nach DSGVO und beim Thema ‚Impressum‘ unterstützen und Ihre Website mit anwaltlich geprüften Inhalten zur DSGVO aktualisieren. Im Einzelfall sollten Sie in jedem Fall Ihre Internet-Präsenz von einem Fachanwalt prüfen lassen, wobei wir hier gerne auch bei einer Vermittlung behilflich sind.

Warum ein Blog Ihr Unternehmen mehrfach voranbringt

Der firmeneigene Blog ist definitiv die beste Investition in nachhaltiges Content-Marketing. Sie schaffen sich damit Ihre eigene Informationsplattform und demonstrieren Ihre Ausnahmestellung als Top-Experte für den Kunden. Allerdings sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie wirklich mit einem eigenen Blog starten wollen. Ein nicht gepflegter und nicht aktueller Blog bringt einen größeren Image-Verlust als überhaupt keine Veröffentlichungen. Sie sollten sich darüber bewusst sein, welche Arbeit und Kosten die dauerhafte Unterhaltung eines Unternehmensblogs mit sich bringt.

Warum ein Kunden-Journal so wirkungsvoll ist

Wenn Ihr Unternehmen immer wieder im direkten Angebotsvergleich punkten muss, brauchen Sie einen solchen Sympathieträger, der dem Kunden ein gutes Gefühl und das notwendige Vertrauen gibt, den Auftrag mit Ihnen zu machen. Je nach Auftragsvolumen kann sich schon bei einem neu gewonnenen Kunden die Konzeption eines Kunden-Journals mehr als bezahlt machen.

Warum jedes Unternehmen eine einheitliche Aufzugspositionierung benötigt

Viele Unternehmen geben eine Menge Geld aus, damit potenzielle Kunden auf ihre Website kommen oder Prospektunterlagen anfordern. Dann aber beantworten sie in den ersten Sekunden des Neukontaktes nicht die entscheidenden Fragen ihres Interessenten. Deshalb ist es für jedes Unternehmen unbedingt notwendig, eine griffige und merkfähige Kurzvorstellung zu formulieren, die im Rahmen einer ‚Aufzugsfahrt’ von maximal 30 Sekunden den Gegenüber in den Bann zieht. Diese Kurzvorstellung nennt man Aufzugspositionierung und diese kompakte Präsentation ist in unserer schnelllebigen Zeit extrem wichtig.