Die 3 wichtigsten Tools zur Umsetzung Ihrer Unternehmensstrategie

Es mag sein, dass ich etwas voreingenommen bin, aber für mich ist das einzig wirklich gute und bewährte Tool zur Umsetzung einer Unternehmensstrategie unsere 7-Stufen-Positionierung. Denn in ihr stecken alle wichtigen Werkzeuge, die für die Analyse, Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung einer Unternehmensstrategie relevant sind.

Unsere 7-Stufen-Positionierung basiert maßgeblich auf der bewährten EKS-Methode, der engpasskonzentrierten Strategie nach Wolfgang Mewes. Die Kernaussage dieser Strategie ist simpel: Man setzt seine gebündelten Kräfte für den Nutzen des Kunden ein. Über den Kundennutzen steigt der eigene Gewinn. Dabei setzt Mewes auf die Spezialisierung, also Nischenbesetzung.

Unsere 7-Stufen-Positionierung stellt diese Engpasskonzentration in den Mittelpunkt und umarmt sie mit weiteren wichtigen Strategien, wie Unternehmens- und Wettbewerbsanalyse, die klassische SWOT-Analyse, die Nutzenkommunikation, Zielgruppenermittlung, Engpassanalyse und vieles mehr. Man könnte also sagen, dass die 7-Stufen-Positionierung selbst schon das perfekte Tool zur Umsetzung der eigenen Unternehmensstrategie ist. Wir selbst setzen sie regelmäßig in unserer Agentur ein und schwören darauf. Dennoch gibt es hier drei Werkzeuge, die ich tagtäglich verstärkt selbst als Geschäftsführerin zweier Unternehmen nutze:

 

1. SWOT-Analyse

Die klassische Strengths (Stärken)-Weaknesses (Schwächen)-Opportunities (Chancen)-Threats (Risiken)-Analyse ist bis heute die unangefochtene Methode, um sich einen detaillierten Überblick über das eigene Unternehmen, den Wettbewerb und den Markt zu verschaffen. Sie funktioniert für alle Unternehmensgrößen und Branchen und kann, je nach Anforderungen, kompakt oder sehr ausschweifend und umfassend vollzogen werden.
Auch in unserer 7-Stufen-Positionierung findet sie eine zentrale Rolle. Die ersten drei Bausteine unserer 7 Stufen beschäftigen sich mit genau dieser Thematik: Was macht mich als Unternehmen aus? Was kann ich besser als mein Wettbewerb? Wo liegen noch Stolpersteine? Welche Möglichkeiten sehe ich der Zukunft? Wovor muss ich mich wappnen?

Meist findet man bereits hier erste Alleinstellungen für das eigene Unternehmen, was die SWOT-Analyse für uns als Tool unverzichtbar macht.

SWOT-Analyse

Jedoch sollte man es dabei nicht belassen. Ruhen Sie sich nicht auf einer bestehenden Analyse aus, denn Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken können sich ändern oder zumindest verschieben. Deshalb mein Tipp: Gehen Sie mindestens ein Mal im Halbjahr mit Ihrem Team gemeinsam durch eine detaillierte SWOT-Analyse und arbeiten Sie im Anschluss daran alle gewonnen Punkte intensiv aus.

 

2. Nutzenkommunikation

In unserem Blog haben wir Ihnen schon einiges über die Nutzenkommunikation oder die NuKo, wie wir sie liebevoll nennen, erzählt. Für mich ist sie das mächtigste Marketing-Tool des 21. Jahrhunderts und auch für die Umsetzung der Unternehmensstrategie ein absolutes Muss.
Wie bereits eingangs beschrieben, ist der Kundennutzen ein essentieller Bestandteil der EKS. Jedoch kommunizieren die meisten Unternehmen diesen nicht. Da kann eine Unternehmensstrategie, ein Angebot oder eine Spezialisierung noch so gut sein: Wenn Sie beim Kunden nicht entsprechend kommuniziert werden, haben sie keinerlei Nutzen. Aus diesem Grund gilt es im Anschluss jeder Strategieentwicklung eine nutzen- und kundenorientierte Kommunikation zu entwickeln. Wie das gelingen kann, können Sie hier nachlesen.

 

3. Positionierungswerkstatt

Strategien sind prinzipiell absolut notwendig für die Weiterentwicklung eines jeden Unternehmens, aber erfahrungsgemäß verschwinden sie genauso schnell wieder in der Schublade, wie sie entwickelt wurden.
Um das zu verhindern, empfehle ich meinen Kunden am Ende eines jeden Workshops unbedingt die sogenannte ‚Positionierungswerkstatt‘, ein fester Termin mit dem ganzen Team, an dem die neue Strategie nicht nur jedes Mal aufs Neue wieder hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt wird, sondern auch die ersten Fortschritte überprüft und neue Deadlines zur Umsetzung festgelegt werden. Dieser Jour fixe ist unverzichtbar für diejenigen Unternehmen, die ihre neue Strategie auch konsequent umsetzen möchten. Dranbleiben ist hier die Devise!

 

 

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Josepha Mohr
Josepha Mohr

Hey, ich bin Josepha und stolze Geschäftsführerin von dr.mohr Markenbildung. Mit geballtem Know-how, den richtigen Werkzeugen und unserem Spezialisten-Team wollen wir kleinen und mittelständischen Unternehmen die beste Beratung bieten. Mit meiner Erfahrung innerhalb der strategischen Positionierung, konzeptionellen Marketing-Entwicklung und systematischen Markenbildung stehe ich unseren Kunden auf ihrem Weg zum Markenaufbau gerne zur Seite.