Social Media als PR-Instrument

Social Media eignet sich wunderbar als Public Relation-Maßnahme. Vorneweg sei gleich gesagt, dass es dabei nicht um Werbung geht, denn zwischen dem Begriff PR und Werbung gibt es einen großen Unterschied. Während PR-Maßnahmen das Ziel haben, ein positives Image und die Bekanntheit aufzubauen, ist Werbung absatzorientiert.

Das Gute an PR ist, dass es eine günstige Option ist, um auf sich und das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Hierzu zählt zum Beispiel auch die Pressearbeit. Mit Pressemitteilungen erregen Sie im besten Fall das Interesse der (lokalen) Medien und schaffen es, dass über Sie berichtet wird.

Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht! Genau wie mit der Pressearbeit schaffen Sie es mit Social Media langfristig in den Köpfen der (potentiellen) Kunden zu bleiben. Wir alle wissen, dass die Wirksamkeit klassischer Printmedien und somit auch konventioneller PR-Arbeit abnimmt. Social Media Kanäle lösen langsam die Zeitungen und Magazine ab. Dieser Trend ist aber auch eine große Chance für Sie und Ihre Content-Arbeit.

 

Nutzen Sie soziale Netzwerke für Ihre PR

Bieten Sie Inhalte – keine Werbung.

Wie schon angesprochen, sind Werbung und PR strikt zu trennen. Posten Sie auf Ihren sozialen Kanälen also eher private Einblicke oder spannende Neuigkeiten. Kurz gesagt – einfach Inhalte mit Mehrwert. Denn gerade solche nicht alltäglichen und menschlichen Einblicke kommen gut an und erzielen hohe Reichweiten. So werden vor allem die Personen in den Vordergrund gerückt, die das Unternehmen ausmachen.

Veröffentlichen Sie hingegen rein werbliche Inhalte ohne persönliche Note, wird das kaum jemanden interessieren. Möchten Sie aber ein Produkt oder eine Dienstleistung explizit und mit einem gewissen Budget bewerben, können Sie dies über die bezahlten Werbeanzeigen tun. In diesem Fall wird Ihr Beitrag auch als Werbung gekennzeichnet und an Ihre Zielgruppe ausgespielt.

 

Social Media als PR-Instrument

 

Qualität schlägt Quantität

Posten Sie nicht einfach irgendwas! Machen Sie sich Gedanken: Was kann ich dem Kunden über mein Unternehmen und meine Mitarbeiter erzählen, was noch keiner weiß? Zeigen Sie sich offen gegenüber Ihren (möglichen) Kunden, denn so wirken Sie sympathisch und kommen viel leichter mit Ihnen in Kontakt. Wie oft Sie posten, ist dabei nicht das Wichtigste. In erster Linie zählt die Qualität Ihrer Inhalte. Zeigen Sie Ihren Kunden lieber nur ein paar Mal die Woche etwas, dafür aber hochwertig und relevant. Niemand will mit uninteressanten Posts befeuert werden, die am Ende dann eh niemanden erreichen.

Denken Sie für diese Aufgabe über das Erstellen eines Redaktionsplans nach, denn dieser hilft alle Kanäle im Blick zu behalten und thematisch für die nächsten Wochen oder Monate vorbereitet zu sein. Für mehr Infos zum Redaktionsplan, klicken Sie hier.

 

Kommunizieren Sie, aber seien Sie auch auf negatives Feedback vorbereitet

Die sozialen Plattformen eignen sich wunderbar für den Dialog. Nirgends kommt man mit den Besuchern so leicht ins Gespräch. Nehmen Sie sich also unbedingt die Zeit auf Fragen oder Kommentare zu reagieren. Schnelles Feedback und fachliches Wissen hilft nicht nur den Interessenten, sondern legt möglicherweise auch den ersten Grundstein für eine Kundenbeziehung oder einen Kauf. Rufen Sie auch direkt in Ihren Posts zu Meinungen auf, stellen Sie Fragen oder bieten Sie besondere Aktionen an.

Es gibt jedoch auch eine Schattenseite bei dieser zwanglosen Kommunikation. Die Anonymität verleitet den ein oder anderen leider dazu, negative Kommentare abzugeben oder beleidigend zu werden. Nehmen Sie sich solche Reaktionen nicht zu Herzen und gehen Sie vor allem nicht öffentlich darauf ein. Schreiben Sie dem Verfasser stattdessen eine private Nachricht, um eine Beschwerde zu klären oder Stellung zu beziehen. Bleiben Sie dabei immer höflich und lassen Sie sich, auch bei nicht konstruktiven Kommentaren, nicht zu Streitgesprächen hinreißen. Als Vertreter eines Unternehmens müssen Sie unbedingt professionell bleiben. Denn der Kunde ist König und schlechte Mundpropaganda schwer zu revidieren.

 

Arbeiten Sie crossmedial

Crossmedial bedeutet, dass Sie all Ihre Kanäle übergreifend bespielen. Bereiten Sie ein Thema also nicht nur für Facebook auf, sondern nutzen Sie es auch für andere sozialen Netzwerke, die Sie betreuen. Denn im besten Fall verfolgt ein Kunde gleich mehrere Ihrer Profile. Doch nicht nur zwischen den Social Media Kanälen sollten Sie übergreifend arbeiten. Bringen Sie relevante Inhalte auch gerne auf der Website, in Ihrem Newsletter oder auch in analoger Form.

 

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Sonja Walther
Sonja Walther

Hi, ich bin Sonja und Herrin über die Social-Media-Kanäle von dr.mohr Markenbildung. Wer also bei unseren Projekten und internen Geschichten immer up-to-date sein möchte, der folgt uns am besten auf Facebook und Instagram! Für unsere Kunden setze ich mein Know-how im Social-Media-Marketing mit vollem Körpereinsatz ein.