Welche Social Media Plattform eignet sich für mein Unternehmen?

Social Media Plattformen eignen sich wunderbar, um auf sich aufmerksam zu machen, neue Kunden zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Welcher Kanal sich für Ihr Unternehmen am besten eignet, kann man so pauschal gar nicht sagen, denn die Wahl ist zweifellos abhängig von Projekt, Produkt oder Dienstleitung. Als Entscheidungshilfe dienen dabei vor allem die vorhandene Kapazität und die eigene Zielgruppe. Versuchen Sie den Kanal zu finden, welcher von Ihrer Zielgruppe am meisten genutzt wird und Ihren Content am besten darstellt.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen 6 soziale Netzwerke vorstellen und die Vor- sowie Nachteile jeder einzelnen Plattform aufzeigen. So können wir Ihnen hoffentlich eine kleine Entscheidungshilfe mit an die Hand geben.

 

Facebook

An diesem einen Kanal kommt so ziemlich kein Unternehmen vorbei, denn die Möglichkeiten sind ideal, um die breite Masse zu erreichen. Die schier endlosen Funktionen sorgen dafür, dass alle wichtigen Informationen und Geschehnisse mit den Fans und potentiellen Kunden geteilt werden können. Zusätzlich zu den etablierten Text-, Link-, Image- und Video-Posts können auch Slideshows und Karussell-Posts gestaltet werden. Bei einer Slideshow hat man die Möglichkeit 3 bis 10 Bilder zu einem Video zusammenzufügen. Dabei können die Anzeigedauer, Übergänge und eine Hintergrundmusik eingestellt werden. Mit dem Karussell-Format können in nur einem Post zwei oder mehrere Bilder, Videos und Überschriften präsentiert werden – durch Anklicken wird man automatisch zur Website geleitet.

Für die Nutzer ist es also sehr leicht, mit Inhalten, die ihnen gefallen, in Interaktion zu treten und durch die Teilen-Funktion für virale Verbreitung zu sorgen. Neben den zahlreichen kostenlosen Features kann mit Werbeanzeigen auch eine ganz konkrete und die für Sie lukrativste Zielgruppe angesprochen werden, indem u.a. das gewünschte Alter, die relevanten Interessen oder Eigenschaften und eine gezielte Region angegeben wird.

Facebook kann Ihnen und Ihrem Unternehmen zu Neukunden, Kontakten für Kooperationen und dem Aufbau eines eigenen Netzwerkes verhelfen. Es gibt kaum eine Zielgruppe, die nicht bei Facebook angemeldet ist – allein in Deutschland nutzen 32 Millionen Menschen die Plattform. Durch die Interaktionen bauen Sie nicht nur eine persönliche Bindung auf, sondern profitieren vom authentischen Feedback Ihrer Kunden.

Doch einen großen Nachteil hat Facebook: Ein Algorithmus bestimmt, welche Inhalte auf den Startseiten der User ausgespielt werden. So sind Firmen regelrecht gezwungen, hochwertige Inhalte zu erzeugen und gelegentlich Budget in Werbeanzeigen o.ä. zu investieren, um auch wirklich gesehen zu werden.

 

Instagram

Instagram bietet zahlreiche Möglichkeiten, visuellen Content einzusetzen. Instagram ist eine Social Media Plattform, welche besonders bei den jungen Zielgruppen extrem beliebt ist.

Sie sollten Instagram nur dann für Ihr Unternehmen nutzen, wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen anbieten, welche sich visuell ansprechend darstellen lassen. Das Netzwerk lebt von Fotos. Wichtig ist hierbei, dass die Fotos qualitativ hochwertig sind und Sie nicht einfach nur irgendetwas posten, um mit den Kunden in Kontakt zu treten. Denn im besten Fall verweilen die Nutzer bei Ihrem Post und nehmen sich die Zeit, um mehr über das Abgebildete zu erfahren. Verwackelte oder unscharfe Bilder schrecken die potentiellen Kunden eher ab, also nehmen Sie sich die Zeit, um Ihr Produkt oder Dienstleitung ins rechte Licht zu rücken. Die Bilder geben bereits einen ersten Eindruck zu Ihrem Unternehmen – so sollten die Fotos auch genau das ausstrahlen, für was Ihr Produkt, Dienstleistung und Marke stehen: Qualität. Um Ihre Reichweite zu erhöhen, können Sie auch hier Werbeanzeigen platzieren.

Geben Sie Ihrem Unternehmen ein persönliches Gesicht, indem Sie die Story-Funktion nutzen. Die Stories sind eine besondere Form von Aufnahmen, die über das Profil mit den Followern geteilt werden. Diese werden nicht in der Bildergalerie das Profils gezeigt, sondern in einem extra Bereich der App. Dort werden Bilder oder Videos nach 24 Stunden automatisch wieder gelöscht und bieten sich ideal an, um Schnappschüsse und Erlebnisse aus dem Berufs-Alltag zu zeigen. Dabei ist Ihnen das Hinzufügen von Musik, der Uhrzeit, dem Standort, Emoticons uvm. möglich.

Einen Nachteil gibt es auch bei dieser Plattform. Instagram ist zwar am PC nutzbar, die Betreuung erfolgt aber häufig nur über mobile Endgeräte per App.

Social Media Plattformen

 

Pinterest

Pinterest dient als App für visuelles Entdecken. Der Grundgedanke dabei ist, dass die Nutzer Inhalte, die ihnen gefallen, auf Ihrem Board anpinnen und sammeln, wodurch sie verbreitet und von anderen Nutzern betrachtet werden können. Genau wie bei Instagram lebt Pinterest von ansprechenden und qualitativ hochwertigen Bildern und wird von den Nutzern als Inspirationsgeber in den verschiedensten Bereichen genutzt. Design in allen Facetten, Reiseziele, Trends oder Ideen zum Nachmachen sind dabei nur einige der erfolgreichen Themen.

Für Onlineshop-Betreiber ist Pinterest außerdem eine perfekte Ergänzung, da die Nutzer Produktbilder aus dem Shop direkt auf ihren Pinnwänden teilen können. Dabei werden bei den Pins aus Online-Shops alle Produktinformationen, wie Bild, Text und Link sowie der Preis automatisch übernommen.

 

Twitter

Twitter eignet sich hervorragend, um Neuigkeiten und Produktentwicklungen zu verkünden. Kurze prägnante Aussagen sind erwünscht und perfekt zum Weiterleiten. Außerdem kann man sich zu tagesaktuellen Themen auszutauschen und seine Meinung in die öffentliche Diskussion einbringen. Somit hat man die Chance, sich auf seinem Gebiet als Experte zu positionieren und mit Multiplikatoren in Kontakt zu treten.

Die Plattform eignet sich sehr gut für schnelle und unkomplizierte Kommunikation. Jedoch müssen Sie sich bewusst sein, dass vor allem auf Twitter Interaktion die Regel ist. Mittlerweile wenden sich viele Konsumenten mit Fragen direkt über soziale Netzwerke an Unternehmen. Wer dort also nicht zuhört, kann sehr schnell den Ärger des Konsumenten zu spüren bekommen.

 

YouTube

Bewegtbild-Content erfreut sich großer Beliebtheit und kann sowohl für Abverkauf, Branding, Kundenbindung als auch für Unternehmenskommunikation eingesetzt werden. Da YouTube zu Google gehört, wird in den Suchergebnissen längst auch Video-Content ausgespielt. Zudem lassen sich die Videos auch gut auf der eigenen Website oder dem Blog integrieren. Für Werbetreibende sind die “Preroll-Ads”, also Werbespots, die vor einem Internet-Video gezeigt werden, eine gute Möglichkeit, um die Reichweite und Views erfolgreicher Clips für sich zu nutzen.

Hochwertige Video- oder Filmproduktionen sind allerdings kosten- und zeitaufwändig in ihrer Herstellung und müssen mit einem größeren Budget einkalkuliert werden. Die Vielzahl der Videos, die auf YouTube hochgeladen wird, macht es außerdem sehr schwierig, die gewünschte Aufmerksamkeit für das eigene Video zu erhalten.

 

Xing

Xing dient dazu, Mitarbeitern und Unternehmern eine einfache Möglichkeit zu bieten, neue Kontakte zu knüpfen, bekannte Kontakte zu pflegen, neue Aufträge, Mitarbeiter oder Jobs zu bekommen. Das Ziel unterscheidet sich je nachdem, ob man Xing aus Unternehmer- oder Mitarbeiterperspektive nutzt.

Für Mitarbeiter ist die große Jobbörse, die an das Netzwerk angeschlossen ist, besonders interessant. Hier dient ein Profil also zur Präsentation des eigenen Werdegangs, des Know-hows und der Kompetenzen, um eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Mit einem Unternehmensprofil ist Ihre Zielgruppe hier jedoch nicht der Endkunde, sondern andere Firmen. Gerade viele kleine und mittlere Unternehmen sind hier unterwegs. Auf der Plattform können Privatprofile, Businessseiten, Gruppen und Events erstellt und auch Werbeanzeigen geschaltet werden. Dabei gibt es zwei Arten von Mitgliedschaften; zum einen die kostenlose Basis-Mitgliedschaft und die Premium-Mitgliedschaft, bei der die Kosten je nach Angebot variieren.

Die Premium- Mitgliedschaft hat einige Vorteile. So kann in der Suchmaske gezielter gesucht werden, man bekommt eine Statistik über die Profilbesucher, Nachrichten können auch an Nicht-Kontakte gesendet werden und Premium-Profile sollen besser gefunden werden.

 

Bildnachweis:

Bild-Nummer: 202171506 von Julien Eichinger; 56377663 von idspopdstock.adobe.com

Sonja Walther
Sonja Walther

Hi, ich bin Sonja und Herrin über die Social-Media-Kanäle von dr.mohr Markenbildung. Wer also bei unseren Projekten und internen Geschichten immer up-to-date sein möchte, der folgt uns am besten auf Facebook und Instagram! Für unsere Kunden setze ich mein Know-how im Social-Media-Marketing mit vollem Körpereinsatz ein.