Gesetze guter Gestaltung – Teil 2

In den späten 1970er Jahren machte sich Dieter Rams – der deutsche Produkt- und Chefdesigner bei Braun – zunehmend Sorgen um den Zustand einer Welt, die er als „eine undurchschaubare Verwirrung von Formen, Farben und Geräuschen“ empfand. Im Bewusstsein, dass er als Gestalter maßgeblich zu dieser Welt beitrug, stellte er sich eine wichtige Frage: Ist mein Design gutes Design? Seine Antwort formulierte er als zehn Thesen.

Gesetze guter Gestaltung – Teil 1

Design bedeutet nicht bloß etwas „schön“ zu machen. Im besten Fall ist Design das Ergebnis eines durchdachten und fundierten Konzeptionsprozesses, der auf ausführlicher Recherche, Hingabe, Haltung und Leidenschaft basiert. Dabei befolgt Design wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten sowie Thesen, die sich im Laufe der Zeit etabliert und weiterentwickelt haben.